Teppichdruck heißt bei DRUCKSTADT: Das Motiv wird in die Teppichfaser gedruckt, nicht als Folie darauf geklebt. Es entsteht eine Fläche, die betreten wird und trotzdem ein Bild bleibt – der einzige Werbeträger im Raum, auf dem jeder Besucher steht.
Bedruckt werden vier Qualitäten, die sich nicht im Motiv unterscheiden, sondern in der Aufgabe: Filzteppich für das schärfste Druckbild bei temporärem Einsatz, Velour für Publikumsverkehr und große Flächen, Frisé als fest verlegte Objektware für Jahre und die Schmutzfangmatte für den Eingang, wo der Boden arbeiten muss, bevor er jemanden beeindruckt. Gedruckt wird bis 400 cm Bahnbreite, beim Filz bis 300 cm, in Längen bis 25 m am Stück.
Der Boden ist dabei die unterschätzte Fläche. Auf einer Messe legt fast jeder Stand denselben unifarbenen Teppich – ordentlich, aber derselbe flache Farbblock wie nebenan. Ein vollflächig bedruckter Velourboden ist der Blickfang, den kaum jemand mitbringt, und er ist die einzige Fläche des Standes, die jeder Besucher tatsächlich betritt. Dasselbe Prinzip trägt im Autohaus, im Ladeneingang, im Kinofoyer und auf der Bühne.
Was an die Wand, in den Rahmen oder unter die Decke gehört, steht beim Textildruck, was an die Fassade gehört, beim Bannerdruck. Auf dieser Seite geht es ausschließlich um Flächen, die begangen werden. Für harte Böden führt die Materialliste zusätzlich Vinylboden mit 3 mm und Gummitex mit 2 mm – beides kein Teppich, aber derselbe Einsatzort; die Kennwerte stehen unter Bodenbeläge.